
Kritische Infrastrukturen (KI) wie zum Beispiel bei der Energie- und Wasserversorgung haben besonders hohe Anforderungen an Verfügbarkeit und Sicherheit. Um diese zu überwachen ist es sinnvoll, Sensoren und Sensornetzwerke zur Zustands-Kontrolle einzusetzen und die Ergebnisse der Sensoren in Echtzeit auszuwerten.
Im Rahmen des europäischen Projektes „Wireless Sensor and Actuator Networks for the Protection of Critical Infrastructures“ (WSAN4CIP), werden zu diesem Zwecke sichere und verlässliche Sensornetzwerke zum Schutz kritischer Infrastrukturen entwickelt und deren Einsetzbarkeit in Feldtests unter Beweis gestellt. Das Hauptziel des Projektes ist es, Komponenten und ein Gesamtsystem zu entwickeln, das die Überwachung kritischer Infrastrukturen und die Kommunikation mit diesen sicherstellt – auch im Falle eines völligen Ausfalls bisheriger Kommunikationsinfrastrukturen. Hierzu werden hochinnovative Technologien aus den Bereichen Adhoc- und Multihop Netze (zum robusten und sicheren Routing) und der Plattformsicherheit der Knoten (Integritätsschutz durch Hardware und Softwaremechanismen, Protokolle) analysiert, auf ihre Einsetzbarkeit in konkreten Szenarien überprüft und prototypisch umgesetzt.
Das durch die EU im siebten Rahmenwerk geförderte Projekt ist auf 36 Monate angelegt. Es verfolgt die Ziele, aktuelle Technologien im Bereich drahtloser Sensoren technologisch voran zu treiben und so die Sicherheit kritischer Infrastrukturen zu erhöhen. Im Rahmen des WSAN4CIP-Projektes, wird die Realisierbarkeit dieser Technologien demonstriert. Anwendungsbeispiele sind der Schutz von Anlagen der Wasser- und Energieversorgung.
Die Sirrix AG ist im WSAN4CIP-Projekt Konsortialpartner und unter anderem verantwortlich für die Entwicklung von Mechanismen zum Schutz der Sensor- und Aktorenknoten. Darüber hinaus ist die Sirrix AG Leiter des Arbeitspaketes 2 - „Node Protection“.









