Sicherheit von Voice-over-IP – VoIPSEC 2005, Studie des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik; Bonn (Germany), Nov 2005
Sprach- und Datendienste werden in Zukunft immer stärker miteinander verzahnt sein. Auf diesen Trend stellen sich auch die traditionellen Anbieter von Telekommunikationsanlagen ein. Neue Technologien – wie Voice over IP – lassen innovative Geschäftsmodelle und neue Dienstleistungen entstehen. Von der daraus resultierenden Angebotsvielfalt profitieren die Kunden. Mit der Verbreitung neuer Systeme erhöht sich aber immer auch das Risiko für Angriffe. Schwachstellen können von potenziellen Angreifern gefunden und unlauter ausgenutzt werden. Voice over IP (VoIP) bildet hierbei keine Ausnahme. Die vorliegende Studie beschäftigt sich daher mit der Sicherheit von VoIP-Systemen. Sie beleuchtet, was bei der Konvergenz von Sprach- und Datendiensten technisch und organisatorisch notwendig ist. Aufgezeigt werden die Grundlagen der Echtzeitübertragung von Informationen über ein IP-Netz. Ebenfalls betrachtet werden die drei Säulen der IT-Sicherheit, Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit, wobei der Aspekt Verfügbarkeit in vielen Fällen eine besonders wichtige Rolle spielt. Den Vorteilen der VoIP-Technik wird damit eine detaillierte Sicherheitsbetrachtung gegenübergestellt. Ob und inwieweit VoIP eine Alternative zu herkömmlichen Technologien darstellt, muss immer im Einzelfall entschieden werden. Was am Ende zählt ist die Sicherheit – ohne Ausnahme.