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Sirrix AG gewinnt im BMBF Spitzencluster-Wettbewerb.
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Sirrix AG gewinnt im BMBF Spitzencluster-Wettbewerb.

"Softwareinnovationen für das digitale Unternehmen" heißt Europas größtes Softwarecluster, das heute von Bundesministerin Annette Schavan als einer der Gewinner des BMBF Spitzencluster-Wettbewerbs ausgezeichnet wurde.  

 

Saarbrücken, den 26. Januar 2010. "Die Verantwortung der Sirrix AG im Spitzencluster besteht aus zwei wesentlichen Merkmalen, der Bereitstellung vertrauenswürdiger Software-Plattformen sowie der intelligenten Einhaltung von Sicherheits-Policies, die im Cluster eine Schlüsselfunktion für die Transformation zum digitalen Unternehmen der Zukunft übernehmen und der Sirrix AG eine zentrale Rolle in diesem Projekt zuweisen", so Sirrix-Vorstandschef Ammar Alkassar unmittelbar nach der Verkündung der Gewinner. "Wir sind stolz, Teil dieses außerordentlich vielversprechenden Projekts sein zu dürfen!"

Dr. Christoph Hartmann, Minister für Wirtschaft und Wissenschaft des Saarlandes, erklärt: "Ich freue mich, dass Europas größter Software Cluster im Spitzencluster-Wettbewerb der Bundesregierung ausgezeichnet wurde. In diesem Netzwerk arbeiten Wirtschaft und Wissenschaft eng zusammen und erzielen so hervorragende Ergebnisse. Der Preis zeigt die Exzellenz saarländischer Forscher und Unternehmer."

Für die Sirrix AG, die Universität des Saarlandes und die beteiligten saarländischen Software-Unternehmen bedeutet die heutige Entscheidung der unabhängigen Jury insgesamt 11 Millionen Euro an zusätzlicher Förderung über die nächsten fünf Jahre. Die Förderung stärkt die Arbeiten zur intelligenten Fabrik der Zukunft, führt zu erklärungsfähigen Produktionsprozessen und neuen Benutzungsschnittstellen.

Es gilt die Transformation von Unternehmen, die IT bisher nur als Werkzeug zur Unterstützung ihrer traditionellen Prozesse verwenden, zu vollständig digitalen Unternehmen zu ermöglichen. Zukünftig werden Volkswirtschaften und Wohlstand in der Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft davon abhängen, wie gut es den Unternehmen gelingt, sich als digitale Unternehmen zu positionieren.

Die Ziele: Digitale Unternehmen arbeiten in hochflexiblen Internet-basierten Unternehmensnetzen und richten ihre Geschäftsmodelle und -prozesse dynamisch darauf aus: Alle Daten über Prozesse, Betriebsmittel und Ressourcen der realen Unternehmenswelt stehen jederzeit in genauer zeitlicher und räumlicher Auflösung für Planung, Steuerung und Optimierung zur Verfügung. Ziel des Software-Clusters ist es, die Transformation von Unternehmen zu vollständig digitalen Unternehmen zu ermöglichen, in denen IKT der entscheidende Treiber für Produkt- und Prozessinnovationen ist. Studien prognostizieren bis zum Jahr 2030 für die Softwareindustrie 430.000 neue Arbeitsplätze in Deutschland. Weitere Ziele des Software-Clusters sind die Ausbildung von 5.000 Fachkräften in 5 Jahren, die Gründung von 30 Firmen im Kernbereich des Clusters, die Ansiedlung führender ausländischer Unternehmen in der Clusterregion. Auf der Basis aktueller Zahlen werden so mindestens 300 Mio. € investiert.

Der Weg: Das Software-Cluster entwickelt in sechs Projekten Konzepte, Technologien und Geschäftsprozesse für emergente Software - ein Innovationssprung im Bereich der Unternehmenssoftware, der einer der wichtigsten Bereiche der deutschen Volkswirtschaft ist. Emergente Software kombiniert dynamisch und flexibel eine Vielzahl von Komponenten unterschiedlicher Hersteller, um die hochkomplexen Anforderungen digitaler Unternehmen zu erfüllen. Diese Software passt sich dynamisch an die Anforderungen aus dem Markt und im Geschäftsumfeld an, unterstützt komplexe und dynamische Unternehmensnetzwerke, und ermöglicht innovative Dienstleistungen im zukünftigen Internet. Das Prinzip der emergenten Software gilt als Schlüsselinnovation für das digitale Unternehmen und das Internet der Zukunft. Die Umsetzung der Cluster-Ziele erfordert eine gemeinsame Anstrengung von Wirtschaft und Wissenschaft und eine organisationsübergreifende Kooperation im Software-Cluster.

Die Region und die Unternehmen: Das Software-Cluster erstreckt sich um die Zentren Darmstadt, Kaiserslautern, Karlsruhe, Saarbrücken und Walldorf. Zum Exzellenz-Cluster gehören unter anderem die führenden deutschen Softwarehäuser SAP AG, Software AG, IDS Scheer AG sowie die Spitzenforschungsstätten, das DFKI, die Universität des Saarlandes sowie die Universitäten Darmstadt, Kaiserslautern und Karlsruhe.

Laufzeit und Umfang: 5 Jahre (Start 04/10 - Ende 03/15) und wird mit rund 88 Mio. Euro durch das BMBF gefördert.

Weitere Informationen zum Software-Cluster findenSie unter:  http://www.bmbf.de/press/2770.php


 

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